Was Katastrophisieren wirklich tut (und was nicht)
Es fühlt sich an, als würde es dich schützen, indem es den schlimmsten Fall durchspielt, aber ein Szenario durchzuspielen, das du nie an der Realität geprüft hast, macht dieses Szenario meist nur sicherer, als es ist — es bereitet deine Gefühle vor, nicht deine tatsächliche Situation.
Wie du es erkennst, während es passiert
Das Erkennungszeichen ist Geschwindigkeit: Katastrophisieren springt in einem Schritt von 'das ist passiert' zu 'also ist alles ruiniert', ohne etwas dazwischen. Diese fehlende Mitte zu bemerken — den Teil, in dem du normalerweise abwägen würdest, wie wahrscheinlich der schlimmste Fall wirklich ist — ist der Moment, um einzugreifen.
Die Frage, die es wirklich verlangsamt
Die Frage 'Was ist das wahrscheinlichste Ergebnis, nicht das schlimmste?' zwingt den Kopf zurück zu dem fehlenden Zwischenschritt, den er übersprungen hat — sie erfordert keinen erzwungenen Optimismus, nur eine fairere Einschätzung von Wahrscheinlichkeit statt bloßer Möglichkeit.
Warum Beruhigung durch andere es langfristig nicht löst
Wenn dir jemand sagt 'es wird schon gut', kann das im Moment beruhigen, bringt deinem eigenen Kopf aber nicht bei, den Sprung nächstes Mal selbst zu erkennen — die eigene Gewohnheit aufzubauen, Wahrscheinlichkeiten zu prüfen, ist das, was wirklich verringert, wie oft das passiert.
Wenn Katastrophisieren in den meisten Lebensbereichen auftritt und mit körperlichen Angstsymptomen einhergeht, überschneidet sich dieses Muster mit generalisierter Angst und sollte mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten besprochen werden, nicht nur allein bewältigt werden.
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