Warum es sich wie ein medizinischer Notfall anfühlt, obwohl es keiner ist
Ein rasendes Herz, Atemnot und Schwindel sind dieselbe körperliche Reaktion, die dein Körper auch bei einem echten Notfall zeigen würde — genau deshalb kann sich eine Panikattacke im Moment nicht von einem Herzinfarkt unterscheiden lassen, obwohl der Mechanismus ein völlig anderer ist.
Was den Alarm eigentlich auslöst
Panikattacken beginnen oft ohne einen offensichtlichen äußeren Auslöser, weil der Alarm durch innere Signale ausgelöst werden kann — ein mitten im Gedanken bemerktes Herzrasen, ein enges Gefühl in der Brust —, die als Gefahr fehlinterpretiert werden, was dann noch mehr derselben Empfindungen erzeugt, in einer sich selbst verstärkenden Schleife.
Warum es meist nach hinten losgeht, sich mit Gewalt zu beruhigen
Sich selbst zu sagen, man solle sich „einfach entspannen“, fügt während einer Panikattacke meist noch Frustration zur Angst hinzu, weil das Nervensystem in diesem Moment nicht auf Logik reagiert — langsames, bewusstes Atmen funktioniert besser, weil es dem Körper direkt Sicherheit signalisiert, nicht über Willenskraft.
Das Muster, das vorhersagt, ob sie wiederkommen
Eine einzelne Panikattacke bedeutet an sich nicht unbedingt viel, aber wiederkehrende Attacken oder eine wachsende Angst, eine weitere zu bekommen, sind meist das, was aus einem einzelnen Vorfall ein wiederkehrendes Muster macht, das es wert ist, direkt angegangen zu werden.
Wenn Panikattacken wiederkehren oder du angefangen hast, Orte oder Situationen aus Angst vor einer weiteren zu vermeiden, ist dieses Muster einen Besuch bei einem Arzt oder einer Therapeutin wert — es ist behandelbar und löst sich meist nicht von selbst vollständig auf.
Den Mechanismus zu verstehen kann der nächsten Attacke etwas von ihrer Angst nehmen. Herauszufinden, was sich darunter eigentlich aufgebaut hat — worauf dein Körper zu reagieren scheint —, ist der Teil, bei dem dir OLENRI helfen kann, sobald sich die akute Angst gelegt hat. So funktioniert es →