Warum Kompetenz ein Selbstwertproblem nicht löst
Jemand kann wirklich erfolgreich sein, sicher in seinen Fähigkeiten, und sich trotzdem fundamental 'nicht genug' als Person fühlen — weil Selbstwertprobleme unter der Leistung leben, nicht in ihr, weshalb äußere Erfolge sie so oft nicht lösen.
Wo bedingter Selbstwert meist gelernt wird
Aufzuwachsen, wo Liebe, Aufmerksamkeit oder Zustimmung ständig davon abhingen, sich zu benehmen, Leistung zu bringen oder nicht 'zu viel' zu sein, legt meist die Überzeugung fest, dass Wert selbst etwas ist, das man sich ständig verdienen muss, statt etwas, das man bereits hat.
Das Zeichen, dass es ein Wert- und kein Selbstvertrauensproblem ist
Sich mit den eigenen Fähigkeiten okay zu fühlen, aber trotzdem anzunehmen, Menschen würden gehen, wenn sie einen wirklich kennen würden, oder ständig überleisten zu müssen, um einfache Freundlichkeit zu verdienen, deutet eher auf eine Selbstwertlücke als auf eine Selbstvertrauenslücke hin.
Was es tatsächlich zu verändern beginnt
Zu üben, sich selbst Fürsorge oder Ruhe zu erlauben, ohne sie sich zuerst 'verdient' zu haben — selbst in kleinen Dingen — bewirkt meist mehr als jede Leistung, weil das umtrainierte Muster das Verdienen betrifft, nicht die Fähigkeit.
Das ist ein allgemeines Muster, keine Diagnose — anhaltende, tiefe Gefühle der Wertlosigkeit, besonders mit Hoffnungslosigkeit, sollten direkt mit einem Therapeuten besprochen werden, statt allein durchgearbeitet zu werden.
Den Unterschied in der Theorie zu verstehen ist nützlich. Zu bemerken, wo Sie immer noch still versuchen, etwas zu verdienen, das nie bedingt sein sollte, ist der Teil, der wirklich Sie betrifft. Sich selbst dabei erwischen — in OLENRI